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Professor Moon Chung‑in ist ein Wissenschaftler und Politikgestalter mit jahrzehntelanger Erfahrung in internationalen Beziehungen, Sicherheitspolitik und der Diplomatie auf der koreanischen Halbinsel.
"Das Global Neighbours Fellowship war eine der bereicherndsten Erfahrungen für mich. Die innovativen Programme, das weitreichende Netzwerk und die intellektuellen Impulse haben mein Verständnis von Europa wesentlich vertieft. Das Fellowship‑Programm von Global Neighbours ist eine wertvolle menschliche und kulturelle Brücke zwischen Asien und Europa."

Professor Moon Chung‑in ist James Laney Distinguished Professor für Politikwissenschaft an der Yonsei University in Seoul, Vorsitzender und Mit‑Koordinator des Asia‑Pacific Leadership Network (APLN), Chefredakteur von Global Asia sowie Mitglied des Advisory Council des Open Nuclear Network (ONN). Zuvor hatte er akademische Positionen unter anderem an der Duke University und der University of California, San Diego.
Professor Moon spielte eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der südkoreanischen Sunshine Policy – der mutigen Strategie der Annäherung an Nordkorea, die Ende der 1990er‑Jahre unter Präsident Kim Dae‑jung eingeführt wurde. Als einer der wichtigsten Architekten dieser Politik und enger Berater der Präsidenten Kim Dae‑jung und Roh Moo‑hyun trug er maßgeblich dazu bei, die Prinzipien friedlicher Koexistenz und Versöhnung zu definieren, die eine neue Phase der innerkoreanischen Beziehungen einleiteten.
Er nahm zudem an den innerkoreanischen Gipfeln 2000 und 2007 teil und wirkte an der diplomatischen Ausgestaltung sowie an den Abschlussdokumenten mit. Von 2017 bis 2021 diente er als Sonderberater von Präsident Moon Jae‑in für nationale Sicherheit und Außenpolitik und begleitete Südkoreas Nordkorea‑Politik während einer historischen Phase der Gipfeldiplomatie zwischen Nordkorea, den Vereinigten Staaten und China.
Er promovierte in Politikwissenschaft an der University of Maryland und hat umfangreich zu ostasiatischer Sicherheit, den Beziehungen zwischen den USA und China sowie zu Fragen der koreanischen Halbinsel publiziert. Seine Analysen erscheinen regelmäßig in internationalen Leitmedien wie Foreign Affairs, The New York Times, The Washington Post und The Guardian. Er bleibt eine prägende Stimme in regionalen und globalen Politikdiskursen und beteiligt sich häufig an hochrangigen Dialogen zu Sicherheit, Friedensförderung und innerkoreanischen Beziehungen.