Um Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu informieren, zu vernetzen und zu stärken.
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Anlässlich des 25‑jährigen Jubiläums des Boao Forum for Asia (BFA) hatte die Vorsitzende von Global Neighbours, Jovanka Porsche, die besondere Gelegenheit zu einem hochrangigen Austausch mit dem BFA‑Vorsitzenden und 8. UN‑Generalsekretär S. E. Ban Ki‑moon. Das Gespräch widmete sich der fortschreitenden Entwicklung nichtstaatlicher Diplomatie sowie der wachsenden Bedeutung grenzüberschreitender Konnektivität in einem zunehmend komplexen globalen Umfeld.
Ein gemeinsames Verständnis für die Bedeutung des Multilateralismus
Unter dem Leitmotiv „Shaping the Future Together: New Trends, New Opportunities and New Cooperation“ befasste sich das diesjährige Forum mit den Herausforderungen einer fragmentierten internationalen Ordnung. S. E. Ban Ki‑moon wies darauf hin, dass die Welt „zunehmend gespaltener, gefährlicher und weniger vorhersehbar“ werde. Gleichzeitig unterstrich er, dass multilaterale Zusammenarbeit und konstruktiver Dialog weiterhin unverzichtbar seien, um globale Stabilität zu fördern.
Global Neighbours sieht sich in dieser Aufgabe bestärkt und engagiert sich als Brückenbauer im Rahmen der Track‑2‑Diplomatie. Durch die Förderung vertrauensvoller, informeller Austauschformate und kultureller Verbindungen trägt die Organisation dazu bei, Kommunikationskanäle offen zu halten – insbesondere in Zeiten, in denen formelle diplomatische Beziehungen unter Druck stehen.
„Tracks to the Future“: Der Think Train im Oktober 2026
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die bevorstehende Leitinitiative „Tracks to the Future“, die im Oktober 2026 starten soll. Das Projekt geht bewusst über klassische Think‑Tank‑Formate hinaus: Der „Think Train“ wird Europa und China auf einer gemeinsamen Reise durch Zentralasien verbinden. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur werden an Bord zusammenkommen, um sichtbar zu machen, dass globale Verbundenheit gelebte Realität ist.

Verankerung in Wien
Darüber hinaus wurde die besondere Rolle Wiens hervorgehoben – einer Stadt, die sowohl für S. E. Ban Ki‑moon als auch für Global Neighbours von großer Bedeutung ist. Wien beherbergt die Ban‑Ki‑moon‑Stiftung, die gemeinsam mit dem ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer gegründet wurde. Die gemeinsame Wertschätzung für Wien als Zentrum des internationalen Dialogs unterstreicht die natürliche Verbindung zwischen der Stiftung und Global Neighbours.

Engagement für eine vernetzte Zukunft
„In einer Zeit zunehmender globaler Herausforderungen fühlen wir uns durch die Worte von S. E. Ban Ki‑moon darin bestärkt, Kooperation als grundlegende Voraussetzung für Stabilität zu begreifen. Global Neighbours wird auch weiterhin die Diplomatie in den Mittelpunkt stellen und neue Wege schaffen, die zu einer stärker vernetzten und resilienten Zukunft beitragen.“