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Am 25. Juni 2026 empfing Global Neighbours eine Delegation des China Institute of International Studies (CIIS) in Wien zu einem offenen und zukunftsorientierten Austausch über die Beziehungen zwischen China und Europa sowie die sich wandelnde multipolare internationale Ordnung.

Die Gespräche wurden von Herrn Liu Feitao geleitet, Vizepräsident des CIIS und Generalsekretär des Chinesischen Nationalkomitees für die Pazifische Wirtschaftskooperation. Ihm begleiteten Herr Bu Shaohua, stellvertretender Abteilungsleiter und außerordentlicher Forschungsmitarbeiter in der Abteilung für Europastudien, Herr Yang Bowen, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der gleichen Abteilung, sowie Frau Xie Bo, Forschungsmitarbeiterin.
Während des Treffens stellte Herr Siddharth Chatterjee Global Neighbours als eine „Denk- und Handlungsplattform“ vor, die sich der Förderung der Diplomatie der 2.0‑Ebene widmet. Diese ergänzt die offiziellen Kanäle durch unabhängige Forschung, den Austausch von Fachwissen und praktische Initiativen wie das Programm „Tracks to the Future“, den „Breakfast Club“, Fellowship Programme und die Publikationsreihe „Global Neighbours Insight“.
Er wies darauf hin, dass beide Einrichtungen gemeinsame Interessen haben, um konstruktive Beziehungen in einer zunehmend komplexen geopolitischen Umgebung zu fördern, und hob die Bedeutung des Dialogs in einer sich verändernden globalen Landschaft hervor, in der die Multipolarität immer deutlicher zutage tritt.
Das Gespräch befasste sich zudem mit dem aktuellen Stand der Beziehungen zwischen China und Europa. Die Delegation des CIIS erläuterte, dass China Europa als einen der wichtigen Pole in der multipolaren Welt, als bedeutende Zivilisation und als einen großen Wirtschaftsmarkt betrachte. Gleichzeitig stellte sie fest, dass die europäische Haltung gegenüber China oft weniger beständig sei und teilweise eher unter dem Gesichtspunkt des Wettbewerbs als der Partnerschaft wahrgenommen werde. Beide Seiten waren sich einig, dass viele Missverständnisse auf begrenzte oder einseitige Darstellungen zurückgehen. Sie vereinbarten das gemeinsame Ziel, ausgewogene und fundierte Diskussionen zu fördern sowie das gegenseitige Verständnis zu vertiefen.
Global Neighbours schlug eine Zusammenarbeit durch Fachaustausche, gemeinsame Forschung, Beiträge zu den eigenen Veröffentlichungen sowie gemeinsame Aktivitäten im Rahmen der Initiative „Tracks to the Future“ vor.

Gegen Ende des Meetings kamen beide Seiten überein, dass ein kontinuierlicher Dialog und eine fortlaufende Zusammenarbeit unverzichtbar sind, um Vertrauen aufzubauen und zu stabilen Beziehungen zwischen Europa und Asien beizutragen.