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GlobalNeighboursBreakfastClubzumRailwayMiddleCorridormitFrauEniköGyörfi

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Wien

Eisenbahnen werden häufig im Zusammenhang mit Infrastruktur, Logistik und Handel diskutiert. Doch in ihrer besten Form sind sie weit mehr: Instrumente der Verbindung, die Regionen, Volkswirtschaften und Menschen näher zusammenbringen.

Am 9. Juni hatte Global Neighbours die Ehre, Botschafterinnen, Diplomatinnen, Wirtschaftsvertreterinnen, Wissenschaftlerinnen sowie Vertreterinnen internationaler Organisationen in Wien zu einem Breakfast Club einzuladen, um über die Chancen und Herausforderungen des Railway Middle Corridor zwischen Europa und Asien zu diskutieren.

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CEO Siddharth Chatterjee hält seine Willkommensrede

Zu Beginn der Veranstaltung betonte Herr Siddharth Chatterjee, CEO von Global Neighbours, die wachsende Bedeutung von Konnektivität in einer zunehmend vernetzten und multipolaren Welt. Aufbauend auf internationalen Erfahrungen über mehrere Kontinente hinweg hob er hervor, dass nachhaltige Entwicklung, wirtschaftliche Resilienz und regionale Stabilität nicht durch Abschottung, sondern durch Zusammenarbeit entstehen. Europäische Innovationskraft, asiatische Umsetzungskompetenz und starke regionale Partnerschaften in Zentralasien und darüber hinaus spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunft der eurasischen Konnektivität.

Global Neighbours hatte die besondere Freude, Frau Enikö Györfi, Head of Eurasia – China Relations & Cargo Affairs bei der ÖBB-Holding AG, als Keynote-Sprecherin sowie Dr. Harvey Dzodin, Senior Fellow am Center for China and Globalization, als Moderator begrüßen zu dürfen. Ihre Beiträge schufen den Rahmen für eine vorausschauende und differenzierte Diskussion über die Chancen und praktischen Herausforderungen einer stärkeren Vernetzung zwischen Europa, dem Südkaukasus, der Türkei, Zentralasien und China.

Einen besonders wertvollen Beitrag leistete S.E. Bakhtiyor Ibragimov, Botschafter der Republik Usbekistan in Österreich. Er betonte die Bedeutung, den Middle Corridor im Kontext eines umfassenderen eurasischen Konnektivitätsrahmens zu betrachten. Seine Ausführungen unterstrichen, wie sich ergänzende Routen, Partnerschaften und regionale Kooperationen gegenseitig stärken und zu einer vertieften wirtschaftlichen Integration in der gesamten Region beitragen können.

Aus der Diskussion ging die gemeinsame Überzeugung hervor, dass die Zukunft der eurasischen Konnektivität nicht nur von Investitionen in Infrastruktur abhängen wird, sondern ebenso von Vertrauen, Dialog und wirksamer multilateraler Zusammenarbeit. Während sich globale Handelsmuster verändern und neue Wirtschaftskorridore entstehen, bleibt ein konstruktiver Austausch zwischen Europa, Asien und ihren Nachbarregionen unverzichtbar.

Mit Initiativen wie dem Breakfast Club bietet Global Neighbours weiterhin eine Plattform für faktenbasierten Dialog und Austausch und bringt vielfältige Perspektiven zusammen, um Lösungen für die gemeinsamen Herausforderungen und Chancen einer zunehmend vernetzten Welt zu entwickeln.