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DelegationderFudanUniversityzuBesuchbeiGlobalNeighbours

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Am 25. August 2026 freute sich Global Neighbours, eine Delegation führender Wissenschaftler der Fudan University in unserem Büro in Wien zu einem vertieften Austausch über die Beziehungen zwischen China und Europa, die sich wandelnde internationale Ordnung sowie die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs in einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld begrüßen zu dürfen.

Zur Delegation gehörten Prof. Dr. Jian Junbo, Direktor des Center for China-Europe Relations; Prof. Dr. Yan Shaohua, stellvertretender Direktor des Center for China-Europe Relations; Prof. Dr. Xin Qiang, stellvertretender Direktor des Center for American Studies; sowie Prof. Dr. Song Guoyou, stellvertretender Direktor des Center for American Studies. Gemeinsam repräsentierten sie zentrale Expertise der Fudan University zu Europa, den Vereinigten Staaten und wichtigen geopolitischen Fragestellungen.

Zu Beginn der Diskussion ging unser CEO Siddharth Chatterjee auf das wachsende Engagement von Global Neighbours mit Partnern in China ein und hob die Rolle hervor, die Think Tanks und Universitäten spielen können, wenn offizielle Beziehungen schwieriger werden. Er betonte den Wert von Track-1.5- und Track-2-Diplomatie, um Räume für Dialog zu schaffen, Ideen zu erproben und Vertrauen jenseits formeller diplomatischer Kanäle aufzubauen.

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Die Delegation der Fudan University stellte die Arbeit ihres universitätsbasierten Think Tanks für internationale Beziehungen sowie ihre Forschung zu den Beziehungen zwischen China und Europa, den Beziehungen zwischen China und den USA und weiteren globalen Fragen vor. Neben akademischer Forschung und Lehre tragen ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch zu politischen Diskussionen über internationale Themen bei.

Im Verlauf des Austauschs diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige der entscheidenden Fragen, die die Beziehungen zwischen China und Europa heute prägen: die Zukunft von Handel und Wirtschaftsbeziehungen, Europas Streben nach größerer strategischer Autonomie sowie die Frage, inwieweit eine stärker multipolare Welt neue Handlungsspielräume für mittlere und kleinere Mächte schaffen könnte. Weitere Themen waren unterschiedliche Wahrnehmungen der Rolle Chinas in der globalen Ordnung, europäische Sichtweisen auf Russland sowie die Beziehungen zwischen China und Mittel- und Osteuropa. Während des gesamten Austauschs wurde die Bedeutung evidenzbasierter Analyse und eines offenen Dialogs hervorgehoben, insbesondere bei Themen, zu denen die Perspektiven deutlich auseinandergehen können.

Das Treffen endete mit Überlegungen dazu, wie Think Tanks und akademische Institutionen dazu beitragen können, Verständnislücken zu überbrücken — in einer Zeit, in der internationale Beziehungen zunehmend von konkurrierenden Narrativen und strategischer Unsicherheit geprägt sind.

Für Global Neighbours sind Gespräche dieser Art von zentraler Bedeutung, um ein differenzierteres Verständnis der Beziehungen zwischen China und Europa aufzubauen. In einer Phase zunehmender geopolitischer Konkurrenz wird es immer wichtiger, Raum für informierten, direkten und konstruktiven Austausch zu schaffen.

Der Austausch bekräftigte die gemeinsame Überzeugung, dass die Orientierung in einer zunehmend komplexen und multipolaren Welt offenen Dialog, vertieftes gegenseitiges Verständnis und kontinuierliches Engagement über Regionen hinweg erfordert. Global Neighbours freut sich darauf, den Austausch mit der Fudan University und weiteren Partnern fortzusetzen, um konstruktivere, fundiertere und zukunftsorientierte Beziehungen zwischen China und Europa zu unterstützen.